• Startseite
  • ASR/BGM >
  • Finanzierungsmöglichkeiten

Finanzierungsmöglichkeiten

Beispiel 1
Arbeitgeber zahlt die gesamten Kosten des betrieblichen Gesundheitsmanagements

- Die durchgeführten Maßnahmen liegen im Ganzen überwiegend im eigenbetrieblichen Interesse (am Bedarf ausgerichtet).
- Es empfiehlt sich eine Bedarfsbestimmung/Analyse und die notwendigen Maßnahmen werden umgesetzt – Kosten spielen keine Rolle.
- Der Arbeitgeber übernimmt hier auch die Kosten der Mitarbeiter, die durch einen möglichen geldwerten Vorteil entstehen.

Beispiel 2
Ausnutzung „500-Euro-Paragraph“

- §3, 34 EStG regeln die gesetzliche Möglichkeiten, Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements steuerlich geltend zu machen.
- Das Kostenlimit liegt bei 500 Euro pro Jahr und Mitarbeiter. Konkret heißt das: Bis zu einem Freibetrag von 500 Euro im Jahr je Arbeitnehmer sind Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung zusätzlich zum Lohn/Gehalt steuerfrei.
- Abgesetzt werden können hier jedoch nur Maßnahmen, die dem §20/20a des fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) entsprechen (s.o.)

Beispiel 3 
Förderung nach §20/20a SGB V (5. Sozialgesetzbuch)

- Die gesetzlichen Krankenkassen haben den gesetzlichen Auftrag, Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bzw. der betrieblichen Gesundheitsförderung zu unterstützen.
- Dies geschieht nach strengen/ genauen Vorgaben und in ausgewählten Handlungsfeldern, die im Handlungsleitfaden zu diesem Paragraphen genau festgehalten sind. Hierdurch soll eine möglichst hohe Qualität der Maßnahmen gesichert werden.
- Die Förderungshöhe der jeweiligen Maßnahme kann von Krankenkasse zu Krankenkasse variieren.

Beispiel 4
Ausnutzung der Freigrenze für Sachbezüge nach § 37b EStG

- Die maximale Grenze liegt bei 44 Euro pro Mitarbeiter und Monat.
- Es gibt keine Vorgaben, was die Ausgestaltung der Maßnahmen angeht. Eine Klärung mit dem Finanzamt wird empfohlen.
- Z.B. Gesundheitszentren, Fitnessstudio etc…

 

Gerne beraten wir Sie zu den (Re)-Finanzierungsmöglichkeiten auch persönlich. 
Wenden Sie sich hierzu per E-Mail an g.sraega@asr-reha.de oder telefonisch unter der 0221 460-230-0.